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redkrebs redet Tacheles
Einen Versuch ist es wert: „Keine Erwartungen 1!"
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Es ist so verführerisch und so gefährlich: Die Erwartungen für die Firma (zu) hoch anzusetzen. Mag ja sein, dass Sie eine hohe Messlatte benötigen als Antriebsfeder und gut damit leben können, wenn Sie nur einen Teil Ihrer Pläne erfüllen – gegenüber den Mitarbeitern kommt so eine Nicht-Erfüllung denkbar schlecht an. Seien Sie also lieber eine Nummer bescheidener u. a. bei
- der Formulierung der kurz- und mittelfristigen Unternehmensziele,
- der Höhe des Forecast und des geplanten Jahresumsatzes,
- Versprechungen hinsichtlich neuer Investitionen.
Warum?
- Nicht eingehaltene Ziele und Versprechungen untergraben dauerhaft Ihre Glaubwürdigkeit.
- Zu ambitionierte Pläne sind oft demotivierend: "Das schaffen wir doch sowieso nicht!"
- Verfehlte Unternehmensziele verschaffen den Mitarbeitern ein wunderbares Alibi, wenn sie selbst ihre Vorgaben (selbst verschuldet) nicht erfüllen.
Keine Sorge,
- dass Ihre Mitarbeiter ohne den Antrieb zu hoher Erwartungen und Versprechungen weniger Leistung bringen. Im Gegenteil: Gerade in heutigen Zeiten sind viele Menschen dankbar für eine pragmatische und sachliche Unternehmensführung.
In jedem Fall beachten.
- Die Balance ist wichtig, weshalb es ebenfalls gefährlich ist, die Erwartungen zu niedrig ansetzen
- Generell gilt: Ganz deutliche Formulierungen, damit keine Missverständnisse aufkommen.
- Wenn es besser wird, als angenommen: Beteiligen Sie nach Möglichkeit Ihre Mitarbeiter am Erfolg!
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