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Der Ansatz von redkrebs ist zuallererst journalistisch. Warum ist das so wichtig?

Bernhard Krebs: "Weil wir uns als Handwerker verstehen, die bei ihrer Arbeit und in den Texten den Menschen und die Geschichte bzw. das Produkt/die Leistung in den Vordergrund stellen – und nicht uns selbst. Dass wir diese Prinzipien pflegen, gibt uns die Garantie, dass wir auf Seiten der Medien als Kollegen wahrgenommen werden. Zum Vorteil der Kunden."

Online-Texte sind die moderne Herausforderung des Journalisten. Was muss man dabei beachten?

Bernhard Krebs: "Eine anspruchsvolle Internet-Redaktion muss die Schnelligkeit des Mediums, die direkte Ansprache der Zielgruppen und noch dazu die Suchmaschinentauglichkeit miteinander verbinden. Gefunden und gelesen werden – daran entscheidet sich der Erfolg."

Woran erkennt man einen Redakteur, der ein Volontariat bei der Tageszeitung abgelegt hat?

Bernhard Krebs: "In den allermeisten Fällen wohl daran, dass er sehr schnell arbeitet und auch unter hohem Druck Stress-resistent ist. Das hat vor allem einen Grund: Den täglichen Redaktionsschluss. Die Ausbildung bei einer Regionalzeitung beinhaltet zudem verantwortliche Arbeit in allen Ressorts: Ein paar Jahre zwischen Wirtschaft, Politik, Kultur, Gericht und Sport springen – das macht sehr flexibel."