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redkrebs im Einsatz
Zwei rasende Reporter drehen durch
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Von Katja Bachert
Fahren mit Rückenwind, aber ohne Führerschein und Zulassung - heißt es auf der Website von deVELOpment engineering GmbH über die ave.Pedelecs. Doch wie sich so ein Fahrrad mit elektronischem Antrieb tatsächlich fährt, konnte ich mir nicht so recht vorstellen.
Bis sich Michael Hitzek und ich vor kurzem ins bayerische Oberpframmern zum Firmensitz der deVELOpment engineering GmbH aufmachten. Dort prüften wir die nagelneuen Pedelec-Modelle unter Einsatz des eigenen Lebens auf Herz und Nieren oder besser auf Elektromotor und Speichen.
Firmeninhaber Stephan Hahn und sein Team präsentierten das praktische ave.Tour, das chice ave.Tour Lady sowie das sportliche ave.Street.
Vor der hauseigenen Fahrradwerkstatt schwangen wir uns dann zum elektronisch-unterstützten Ritt durch die Straßen des beschaulichen Dörfchens auf. Und ich muss sagen: O la la, da steckt ordentlich Saft bzw. Volt (oder waren es Ampere?) im ave.Pedelec!
Auf ave.Lady drehte ich die erste Runde ums Karee. Aufsteigen, treten, lenken – alles lief genauso wie bei einem herkömmlichen Fahrrad. Nur kostet das Fahren eben weniger Kraft. Denn sobald ich fester in die Pedale trat - schnurr – half der Motor mit. Herrlich beschwingt und ohne ein Schweißperlchen auf der Stirn kehrte ich zum Hof zurück, um sofort das ave.Street auszuprobieren.
Dieses Fahrrad übertraf meine kühnsten Erwartungen: Kaum angekurbelt, düste das anthrazitfarbene Geschoss los.
Hastig zog ich sofort die Handbremse und rollte mit geröteten Wangen wieder zurück. Als geborener Angsthase habe ich nicht gar so viel für schnelle Gefährte übrig. Kollege Michael hingegen wollte gar nicht mehr runter vom ave.Street. Hin und her und rauf und runter sauste er auf dem Elektro-Bike durch die Straßen von Oberpframmern, bis es langsam dunkel wurde.
Ach ja. Michael ist etwas älter als 30, ich etwas jünger: Dass ein Pedelec nur für ältere Menschen sein soll – vergessen Sie es! Die ave-Bikes besitzen jedenfalls einen unglaublichen Spaßfaktor.
Und wenn Sie im nächsten Frühjahr in München und Umgebung einen Menschen lächelnd einen Berg hinaufjagen sehen, schauen Sie bitte genau hin: Es könnte ein Mitarbeiter von redkrebs sein.
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